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Lösungen sind nicht in Sicht

der Stachelbeerkuchen hingegen wurde bis auf ein „Anstandsstück“ aufgegessen.
Wir bleiben dran…

SA 5.59
SU 21.05
1 Bft aus SW

Es gibt noch so viel zu klären, im Sinne von „sich über Dinge klar werden“.
Bin aber guten Mutes.
Woher nehme ich eigentlich diese Gewissheit, dass schließlich alles, alles gut wird und welches Buch hört so auf? Aus dem Leben eines Taugenichts, glaube ich. Na denn. Ist ja nicht das schlechteste. Von den Romantikern kann man viel lernen. Sonette schreiben zum Beispiel. Naturerfahrungen. Geniebegriff u.v.m.

Das reizende kleine verwirrte Genie hat gestern nach allerhand Naturerfahrungen sein WortAuto vollgepackt mit Tischen und allerlei Zeug für die Stadtwohnung und ist durch den schönen Abend in die Stadt gefahren. Am Prenzlauer Berg von Mainz, wo es ab und zu auch wohnt, war mal wieder Event angesagt. Die Hipster begnügen sich nicht mehr mit Eis essen, sie feiern unaufhörlich irgendwelche Partys, laut und gegenüber.
indexNaja. Ich hab zu tun.

Muss das ganze Mobiliar in mein Boudoir tragen, ächz.
Da stehe ich und frage mich: wie verteile ich die Dinge? Schon wieder Umstellungen!
Die Kommode wird 5 mal verrückt – ich hoffe, sie hält es aus – das Bett wechselt auch endlich den Platz, das war ohnehin höchste Zeit. Jetzt sieht alles ganz anders aus und wenn die Szenerie sich verändert, kann man selbst auch leichter Abstand gewinnen. Hoffe ich.
Der Schreibtisch der reizenden kleinen Sonettdichterin sucht nach einem Platz, er braucht 3 Anläufe. Jetzt steht er, Feng-Shui-technisch sicher nicht optimal, aber praktisch an der Wand, so dass man zum Fenster raus schauen kann (links), Lüften ist jetzt leichter möglich, guter Nebeneffekt. „Berlin – die Sinfonie der Großstadt“ hat die Seite gewechselt. Über dem Tisch ein Gedankennetz, eine Pheromonfalle für Einfälle. Also ein großes Stück Papier. Bin mit dem Ergebnis recht zufrieden. Jetzt kann ich im Sitzen arbeiten, das ist pysiologisch betrachtet sicher besser als im Kauern. Apropos „physio-“
Morgen geh ich hin. Zum Physio. Es sind von meiner Arbeit 117 Schritte. Dazu kommen Treppenhäuser. Also: 3 Stockwerke runter, 2 Schritt, Tür auf, 117 Schritte, Flur, dann 5 Stockwerke rauf. Ich nehm besser den Aufzug, ausnahmsweise. Um nicht verschwitzt und atemlos anzukommen. Das macht so einen nervösen Eindruck…
(Die Peinlichkeit von neulich, als ich mit dem Folgerezept ankam und ganz lässig Termine bei Herrn XY ausmachen wollte und der andre kam dazu und die Helferin sagt, „nee, die will unbedingt zum XY“ und ich versinke vor Scham im Boden, drehe mich um und stoße mit XY zusammen, der mich (natürlich) nicht sieht (er sieht ja nicht), mich aber auch nicht ERFÜHLT, hab ich hier nicht veröffentlicht. Es hat seine Grenzen. Das ist eine private Undeinmal-Geschichte…) A. hat sich gut darüber amüsiert. Zurecht.
Also morgen geh ich hin. Wird cool. Urlaub ist vielleicht ein gutes Thema. Da erfährt man so allerlei. Wer mit wem wohin fährt und wozu. Er fährt jedenfalls nach den Schulferien, aber ich tu einfach so, als wüsste ich das nicht…ob ich beim Geheimdienst anfangen soll? Das wäre vielleicht eine Lösung!
117 sind übrigens 3 mal 39
39 steps…

http://www.filmstarts.de/kritiken/38580-39-Stufen/trailer/19339367.html