Mercedes Benz

SA 7.21
SU 16.59
2 Bft aus Südwest

Und manchmal geht alles ganz schnell.
FrauFreitag geht zu Boden, irgendwann ist es auch ihr mal genug. Und schon kurz drauf sitzt man in einem Mercedes. Bekommt vom Arzt einen Fahrschein. Kleine Tabletten auch. Dann sitzt man in einem anderen, größeren Mercedes und wenige Stunden später am warmen Kamin. Jetzt soll man sich um nichts kümmern. Wobei wiederum die kleinen Tabletten helfen sollen. Ich betrachte sie mit Argwohn und hör lieber den Ameisen im Kopf zu.
Wirklich witzig ist das nicht, aber es hat doch einen gewissen Unterhaltungswert. Auch glaube ich, so lange ich die Lage so sehe, ist Hoffnung.
Übrigens wirklich komfortable Wagen…kann man nichts gegen sagen.

Ein Gedanke zu „Mercedes Benz“

  1. Liebe Frau Freitag,
    na, wenigstens hast du deinen (Galgen)Humor nicht unterwegs verloren, offenbar konnten ihm weder der NochNichtGeschiedene noch die weißen Tabletten noch die bequemen Polster der Luxuskarossen deutschen Fabrikats etwas anhaben.
    Humor – das ist, fällt mir gerade auf, übrigens etwas, das der Protagonistin in „Die Wand“ gänzlich abging, jedenfalls im Film. Umso erstaunlicher, dass sie überlebt hat/überleben wollte. Vielen Dank für die Besprechung! Auch wenn du jetzt anderes im Kopf hast, ich habe mich gefreut.
    Obwohl, vielleicht gibt es Parallelen: Verantwortung. Tiere. Holz und Kamin. Und weiße Tabletten, die – so hörte ich – eine Art Wattewirkung haben sollen, einer die Außenwelt abschirmenden durchsichtigen Wand vielleicht nicht unähnlich.
    Du wirst aber sicherlich mit den vielen kleinen Ameisenfüßchen die Wand abtasten und nach einem Ausweg suchen – und ihn finden!
    Alles Liebe nach Norden!

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