Bei Licht betrachtet

SA 6.36
SU 18.45
3 Bft aus Nordost
(Werte Saarlouis)

Es ist soweit – das letzte Modul der Fortbildungsreihe im Saarland ist angebrochen. Im Oktober hatte ich angefangen. November, Januar, Februar. Es war nicht alles schön. Kann man ja nachlesen. Heute ist alles anders. Vielleicht auch ich.
Auch hier in der südwestlichsten aller Provinzen ist Frühling, heute sogar der astronomische Anfang desselben. Und außerdem war Sonnenfinsternis. Klar hatte FrauFreitag keine Brille dafür, war sie doch erst spät darüber ins Bild gekommen. Ich hab so reingeschaut und sehe kaum schlechter als sonst. Hat sich in jedem Fall gelohnt. Aber egal. Die nächste sehen meine Enkel und Urenkel, inshallah!

Also Saarland, Frühling. Die Fahrt, die sonst oftmals arg bedückend erschien, war eitel Freude und Sonnenschein. Am Bahnhof angelangt, packe ich trotz relativer Eile die Kompaktkamera aus. Diese habe ich nicht zuletzt hierfür erworben. In wenigen Minuten schieße ich viele Bilder. Metall, Verfall, aberwitzige Gebilde von Architektur und Gartenkunst. Das tolle ist, die Kamera macht scharfe Bilder, obwohl ich nichts sehe. Begeisternd. Ich werde nur noch so durch Leben gehen. Und lasse an dieser Stelle mal Platz für die Ergebnisse, die folgen werden, sobald….ich Zeit finde.

 

 

Das war der Platzhalter.

Dann Bildung. Wie immer. Man lernt eben was. Ich mag das.
Und dann: Nahrungsfang. Ich wohne diesmal downtown Fraulautern. Es ist so schlimm, wie es klingt. Aber es gibt einen „Wok-Imbiss“, wo ich in Gesellschaft einiger riesiger bunter Fische (links), zweier goldener Elefanten (voraus, man sagt auch geradezu) und eines immens fetten Buddhas (rechts) eine absurd große Portion Eierreis, gebraten, anpicke. Den Rest esse ich im Laufe des Lebens. Schon dafür hat sich die Fahrt gelohnt, auch wenn mans nur rechnerisch betrachtet.

Dann aber Hotel. Europa. Gar nicht so schlimm. Das kleinste Zimmer der Welt, aber ich bin ja wendig. Das Badezimmer dafür sehr geräumig, die Dusche für eine Kleinfamilie ausreichend. Und sehr sauber. Ick freu ma schon! Und falls ich, wie man mir versichert hat, morgen früh auch ab halb 8 ein Frühstück bekommen werde- das Paradies!

Am Ende aller Enden, wie der Russe so sagt,  wars doch schön hier und ich bereue nichts. Statt dessen habe ich den wild entschlossenen Plan geschmiedet, baldigst hier Urlaub zu machen, um in kompetenter Gesellschaft einen Bildband zu entwickeln, nein, lieber  gleich mehrere:
1. Völklinger Hütte – Untergang eines Industriestandortes
2. Saarland – Deine architektonischen Meisterwerke
3. Stahlproduktion – wir bauen die Zukunft
4. Fraulautern – Deine Imbisskultur
5. Hotels – Ein- und Ausblicke

Meine Güte, hab ich noch viel zu tun!, sagte FrauFreitag und warf die Mütze hoch in die Luft.

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